Die wichtigsten Fragen rund um den Kauf und Verkauf von Immobilien präzise erklärt.

Beim Verkauf einer Immobilie kann der Eigentümer wählen, ob er selbst oder der Käufer die Provision zahlen soll. Ebenso kann mit dem Makler vereinbart werden, dass Käufer und Verkäufer sich die Courtage teilen.

Das Bestellerprinzip hat seine Geltung nur bei der Vermietung von Wohnimmobilien.

Seit dem 01.06.2015 regelt das Bestellerprinzip, wer bei der Vermietung von Wohnimmobilien die Courtage des Maklers trägt. Es besagt, dass derjenige den Makler bezahlt, der ihn auch beauftragt (bestellt) hat. Das kann der Vermieter sein, der den Makler damit beauftragt, einen Mieter zu finden oder der Mieter, der den Makler beauftragt, für ihn eine neue Wohnung zu finden.

Die Kaufpreisnebenkosten setzen sich meistens aus drei Bestandteilen zusammen:

  1. Grunderwerbsteuer
    • Diese beträgt in Mecklenburg-Vorpommern 5 % vom Kaufpreis. Ausnahmen nennt das Grunderwerbsteuergesetz. So ist z.B. der Grundstückserwerb durch die eigenen Kinder von der Besteuerung ausgenommen.
  2. Notarkosten inklusive Grundbuchgebühren: ca. 1,5% des Kaufpreises
  3. Maklercourtage

Die Höhe der Maklercourtage schwankt regional sehr stark. In der Region zwischen Rostock und Stralsund beträgt diese in der Regel 7,14 % inklusive Umsatzsteuer vom Kaufpreis.

Ja. Jedoch gibt es häufig Probleme, wenn mehre Makler beauftragt werden, ein Objekt zu vermitteln:

  1. Unterschiedliche Objektdaten
  2. Unterschiedliche Kaufpreise
  3. Unübersichtliche Auftragsverhältnisse
  4. Provisionsforderungen von mehren Maklern
  5. Überschneidungen bei der Vergabe von Besichtigungsterminen

Dies kann potentielle Käufer verschrecken.

Daher empfehlen wir, wie auch die Berufsverbände, nur einen Makler zu beauftragen. Versuchen Sie, sich ein Bild vom Maklerunternehmen zu machen. Schauen Sie auf Berufsabschlüsse und Referenzen. Noch immer sind keine fachlichen Voraussetzungen erforderlich, um als Makler tätig zu werden. Daher schauen Sie auf Kompetenz und fragen Sie nach einem unverbindlichen Vorgespräch.

Für jeden Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie ist ein notarieller Kaufvertrag verpflichtend. Sind sich also Käufer und Verkäufer einig, so müssen Sie den Kaufvertrag durch einen Notar beurkunden lassen. Dem Notar müssen alle notwendigen Informationen übermittelt werden oder ein Vorgespräch vereinbart werden, damit dieser den Entwurf des Kaufvertrages erstellen kann. Als Ihr Makler übernehmen wir das natürlich gern für Sie.

Durch Anfragen, ob per Mail, Telefon oder über Immobilienportale entsteht automatisch ein sog. „Fernabsatzvertrag“. In diesem Fall sind wir gesetzlich verpflichtet, Sie über Ihr Widerrufsrecht zu informieren. Das ist ähnlich, wie bei einer Bestellung in einem Onlineshop, wo sie die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung per Häkchen bestätigen müssen. Dadurch entstehen noch keine Kosten. Die Maklerprovision wird nur dann fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag geschlossen wird.

Besichtigungen sind grundsätzlich kostenlos.

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